Gemeinsam gestalten: Der VDWF lädt zum ISTMA-Europe-Meeting nach Berlin

Ein Werkzeug ist keine Handelsware / Mit Big Playern im Austausch: Strukturwandel erfordert Anpassung der Werkzeugmacher / Branchenexperten aus der Automobilindustrie berichten über Trends und Entwicklungen

Transformation, Vernetzung, Ausblick – vom 3. bis zum 5. November wird Berlin zum Treffpunkt des europäischen Werkzeug- und Formenbaus: Beim ISTMA-Meeting des europäischen Ablegers des Werkzeugmacher-Weltverbands kommen Branchenvertreter aus Industrie, Forschung und Verbänden zusammen.

Ziel ist es, Impulse zu setzen, den Austausch zu fördern und neue Perspektiven für die Branche zu entwickeln. Eingeladen sind nicht nur die nationalen Fachverbände, sondern ausdrücklich auch die Unternehmen der Branche – ob in einem Verband organisiert oder nicht. Die Organisation und Ausrichtung vor Ort übernimmt der Verband Deutscher Werkzeug- und Formenbauer (VDWF), der selbst aktives ISTMA-Mitglied ist und die Gastgeberrolle für das Branchentreffen in der Hauptstadt übernimmt.


Transformation im Fokus

Im Mittelpunkt des Meetings steht das Thema Transformation. «Die Anforderungen an den Werkzeug- und Formenbau verändern sich rasant», sagt Stephan Berz, Präsident von ISTMA Europe und Markenbotschafter des VDWF. «Gerade jetzt ist es essenziell, dass wir uns auf europäischer Ebene vernetzen, gemeinsam Strategien entwickeln und klarstellen: Ein Werkzeug ist keine Handelsware, sondern ein Hightech-Produktionsmittel, ein Unikat. Wenn wir als Branche zusammenrücken, Veränderung als Chance begreifen und unseren Wert selbstbewusst kommunizieren, können wir auch schwierige Phasen nicht nur meistern – sondern gestärkt aus ihnen hervorgehen.»

Austragungsort des dreitägigen Events ist das Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK in Berlin – ein führendes Forschungsinstitut für Fertigungs- und Digitalisierungstechnologien. Es verbindet wissenschaftliche Arbeit mit industrieller Anwendungsnähe und steht beispielhaft für das Zusammenspiel von Forschung, Innovation und Praxis.

Den Auftakt am ersten Veranstaltungstag bildet am Montag eine Standortpräsentation der einzelnen europäischen Werkzeugmacherverbände, gefolgt von einer Führung durch das Fraunhofer IPK. Am Dienstag stehen Fachvorträge und Dialogformate im Mittelpunkt, die sich mit konkreten Transformationsprozessen innerhalb der Branche befassen – u. a. mit Beiträgen von Experten aus der Automobilindustrie. Im Rahmen des anschließenden Networking-Programms erwartet die Teilnehmer eine Spreerundfahrt inklusive Besuch des Reichstagsgebäudes, ehe der Tag in informeller Atmosphäre bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingt. Der Mittwoch erlaubt dann unter dem Motto «Berlin Backstage» Einblicke hinter die Kulissen der Hauptstadt – ein besonderer Ausklang, der das ISTMA-Europe-Meeting 2025 abrundet und die Gelegenheit bietet, den persönlichen Austausch weiter zu vertiefen.


Impulse für die Zukunft des europäischen Werkzeug- und Formenbaus

Das ISTMA-Europe-Meeting 2025 versteht sich als Plattform für das gesamte europäische «Werkzeugmacher-Ökosystem» – über Verbandsgrenzen hinweg. Es geht um Know-how, Perspektiven und insbesondere um den persönlichen Dialog. «Ich freue mich über jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer», so Stephan Berz. Denn was die Branche voranbringe, seien eben Gespräche auf Augenhöhe – zwischen Entscheidern, Technikern und Strategen, die gemeinsam Verantwortung tragen, erklärt der ISTMA-Europe-Präsident voller Vorfreude.

Die Anmeldung zum Event ist ab sofort über die Website des VDWF möglich: www.vdwf.de/aktuelles/detail/istma-europe-meeting-2025-berlin.html. Das offizielle ISTMA-Meeting ist kostenfrei. Das ergänzende Networking-Programm, das am Dienstagnachmittag beginnt, wird zu einem Beitrag von 295,– Euro angeboten.


Weitere Informationen

ISTMA

Die International Special Tooling and Machining Association (ISTMA) ist der Werkzeugmacher-Weltverband. Die 1973 gegründete Vereinigung vertritt nationale und regionale Verbände sowie Unternehmen aus diesen Bereichen. Sie dient als globale Plattform für den Austausch von Wissen, Technologien und Best Practices aus der Werkzeug- und Formenbau-Branche. Die Hauptaufgaben der ISTMA sind dabei die Förderung der internationalen Zusammenarbeit, die Vertretung der Branche auf politischer und wirtschaftlicher Ebene sowie die Unterstützung ihrer Mitglieder durch Marktanalysen, Innovationstransfer und Ausbildungsinitiativen. Zudem organisiert die ISTMA regelmäßig Konferenzen, Fachmessen und Arbeitsgruppen zu relevanten Branchenthemen. Die operative Arbeit wird durch themenspezifische Komitees und Arbeitsgruppen unterstützt.

Die ISTMA ist in drei Regionen unterteilt – Europa, Amerika und Asien – mit jeweils eigenen regionalen Organisationen. Der Dachverband wird von einem internationalen Vorstand geleitet, der aus Vertretern der Mitgliedsverbände besteht.


Bilder

Dokumente

pr_istma_europe_meeting_2025_ankuendigung.docx

pr_istma_europe_meeting_2025_ankuendigung.docx