Delegationsreisen

Reisen bildet – das gilt speziell auch für VDWF-Delegationsreisen. Die jeweils rund einwöchigen Rundreisen in meist ferne Länder werden durch die Geschäftsstelle organisiert und geleitet.

Auf dem Programm stehen Vorort-Besuche bei Werkzeug- und Formenbauunternehmen, der jeweils nachgelagerten Serienfertigung sowie Treffen mit Verbänden und Politik des Gastgeberlandes. So machen Sie sich selbst ein Bild der Lage und der Austausch mit Ihren (Reise-)Kollegen kommt ganz sicher auch nicht zu kurz.

Fragen zu Delegationsreisen?

Sabrina Wagner
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Nordamerika 2018

Sieben Tage, zwei Länder, ein Kontinent: Eine 18-köpfige Delegation des VDWF brach Mitte September zu einer einwöchigen Reise nach Nordamerika auf. In Kanada und den USA sammelten Unternehmensvertreter deutscher Werkzeug- und Formenbauer faszinierende Eindrücke bei ihren Übersee-Kollegen.

Angeführt wurde die VDWF-Delegation von Verbandspräsident Professor Thomas Seul. Sein Fazit der Nordamerika-Reise vorweg: «Wir haben Kollegen erlebt, die uns nicht nur mit offenen Armen und äußerst freundlich empfangen haben, sondern die uns mit ihren Produktionsstandards und ihrem Unternehmens-Spirit beeindruckt haben.» Die «Reisegruppe» aus Deutschland bekam bei vielen Firmenbesuchen tiefe Einblicke in die Produktion von Gütern und Werkzeugen und sie entdeckten ihre Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten mit den Nordamerikanern. Beim Thema Fachkräftemangel etwa: «In Kanada wie auch in den USA hat die junge Generation kaum Interesse am Werkzeugmacher-Beruf. Gleichzeitig werden auch dort die Maschinen immer komplexer und schwieriger zu bedienen sein», berichtet Thomas Seul.

Artikel aus VDWF im Dialog 04/18

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China 2016

Sollten deutsche Werkzeug- und Formenbauer ihre Vorbehalte gegenüber dem großen Konkurrenten China aufgeben und besser die Kooperation suchen? Welche Risiken bestehen und welche Chancen?

Die Delegationsreise des VDWF nach China bot die Möglichkeit, Antworten auf diese Fragen direkt vor Ort zu finden. 17 Teilnehmer reisten acht Tage lang durchs Riesenreich: Peking, Shanghai, Shenzhen, Thaizhou, Hangzhou und Hongkong. Ein Rundumblick auf die chinesische Werkzeugbranche und darüber hinaus.

Die deutschen Unternehmer tauschten sich mit diversen lokalen Werkzeugmachern bei Unternehmensführungen und -präsentationen aus und bekamen über den chinesischen Werkzeug- und Formenbauverband CDMIA (China Die and Mould Industry Association) die Gelegenheit, die Beziehungen nach Fernost zu vertiefen.

Artikel aus VDWF im Dialog 02/16

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Türkei 2013

Eine 16-köpfige VDWF-Delegation reiste eine Woche durch die Türkei in die Regionen Bursa und Istanbul und gewann wertvolle Einblicke in dortige Produktionsbetriebe.

Neben Blechumformern, Stanzereien und  Spritzgiessereien waren auch Werkzeugbaubetriebe Ziel der Reise. Neben den fachlichen Erfahrungen waren auch die kulturellen Eindrücke nachhaltig und machten die Reise zu einem vollen Erfolg.

Artikel aus VDWF im Dialog 03/13

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Südafrika 2012

Süd-Afrika ist voller Gegensätze, davon konnten sich die 12 VDWF-Delegierten schon bei der Ankunft überzeugen: Erste und Dritte Welt treffen sich immer wieder unmittelbar auf engstem Raum, zum Teil nur durch die Überquerung einer kleinen Straße getrennt. Die wunderschöne Landschaft, wie man sie nur aus Safaribüchern kennt, und die Herzlichkeit der Menschen wird von einem unübersehbaren Sicherheitsbedürfnis überlagert: Wohnanlagen sind ringsherum eingezäunt, Häuser mit Stacheldraht abgegrenzt. Aus Medienberichten wusste man schon um die heikle Sicherheitslage: In Johannesburg geben Firmen den Stadtkern auf, um in die abgelegene Peripherie in Industrieparks zu ziehen.

Die einwöchige Reise durch das ferne Land vermittelte einen umfassenden Eindruck des derzeitigen technischen Stands und des verfügbaren Know-hows in den Bereichen Fertigung und Werkzeugbau mit dem Schwerpunkt im Bereich des Automobilbaus.

Artikel aus VDWF im Dialog 03/12

Japan 2011

Der 15-köpfigen Reisegruppe des VDWF sollten die Tage mit den japanischen Gastgebern einige erstaunliche neue Eindrücke vermitteln. Beim ersten Treffen mit den Repräsentanten des japanischen Werkzeug- und Formenbauverbands, der rund 700 Mitglieder zählt, wies dessen Präsident, Professor Tatsuhiko Aizawa, auf die lange gemeinsame Tradition zwischen  Deutschland und Japan hin. Wichtig für die Entwicklung Japans war die kulturelle Öffnung des Landes vor rund 400 Jahren. Und seit der Mitte des 19. Jahrhunderts genießen deutsche Produkte bei Japanern einen sehr guten Ruf.

VDWF-Präsident Professor Thomas Seul hat in seiner Begrüßungsrede darauf hingewiesen, dass beide Länder nicht nur historisch, sondern auch in der Gegenwart erstaunliche Parallelen aufzuweisen scheinen. Die Ökonomien haben mit fast den gleichen Problemen in der globalisierten Wirtschaftswelt zu kämpfen, beide Länder fertigen Industriegüter auf höchstem Niveau, beide Kulturen lieben das Forschen und Tüfteln, und sie müssen sich als wichtigste Ressource auf das Wissen ihrer Menschen konzentrieren, nennenswerte Bodenschätze spielen hier wie dort keine Rolle.

Mit welcher Philosophie sich Japan als High-tech-Land hinsichtlich Maschinenbau, Fertigungstechnologien und Personalführung den globalen Herausforderungen stellt, konnte die VDWF-Reisegruppe innerhalb der einwöchigen Reise erleben.

 

Artikel aus VDWF im Dialog 1/11


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