«VDWF im Dialog» – Ausgabe 3/2026
Zerspanung und Automation zusammendenken

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Alles in einer Aufspannung: Wie Hermle Zerspanung und Automation neu zusammendenkt

Im Werkzeug- und Formenbau handelt es sich um ein bekanntes Dilemma: Jedes Mal wenn ein Werkstück neu aufgespannt wird, entsteht ein neuer Referenzpunkt, und mit ihm ein neues Risiko für Ungenauigkeiten. Gleichzeitig steht die Maschine während des Rüstens still, und das kostet Geld. Die Maschinenfabrik Berthold Hermle aus Gosheim setzt genau an diesen beiden Punkten an. Sie bringt zwei Neuentwicklungen auf den Markt, die in der Praxis sinnvoll ineinandergreifen: ein neues Fräs-Dreh-Bearbeitungszentrum und eine weiterentwickelte Automationszelle.

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Ralf Dürrwächter: Zeigt euch!

Der Werkzeug- und Formenbau erlebt derzeit eigenartige Zeiten. Manchen Unternehmen geht es gut, anderen weniger gut – und schon kurze Zeit später kann sich das Blatt vollkommen gewendet haben. Was uns dabei alle eint, ist eine spürbare Verunsicherung. Es fehlt schlicht an Planbarkeit, und das führt dazu, dass insgesamt weniger Entscheidungen getroffen werden. Ein gutes Beispiel dafür ist unser VDWF-Gemeinschaftsstand auf der diesjährigen Fakuma. Zum Jahreswechsel war dort noch die Hälfte der Ausstellerplätze frei – das wäre vor zwei Jahren noch undenkbar gewesen. Im Frühjahr aber rannten uns die Unternehmen dann plötzlich die Bude ein, sodass wir am Ende sogar eine Warteliste führen mussten. Diese Sprunghaftigkeit zeigt, wie schnell sich Stimmungen derzeit drehen können und wie wenig verlässlich Prognosen momentan sind.

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Werner, Werkstatt, Weltanschauung: Fabian Diehr im Gespräch mit Rötger Feldmann

Zwei Zähne, vier Haare, ein Motorrad, das geradezu «ballern» muss: Werner ist seit über vier Jahrzehnten das gezeichnete Gegenprogramm zu einer Welt, die für seinen Erfinder Rötger Feldmann zunehmend absurd geworden ist. Im Gespräch erzählt der Comiczeichner, warum er trotzdem meist ein Lächeln im Gesicht hat und wie er Objekte wie beispielsweise die legendäre «Satte Literschüssel» aus den Werner-Comics ganz ohne CAD-Programm in die drei­dimensionale Realität überführt hat – mit Leidenschaft fürs Handwerk, viel Improvisationsgeist und mit einer Begeisterungsfähigkeit, die den 76-Jährigen heute mehr denn je antreibt. Dass der im Kopf jung gebliebene Feldmann dabei auch Sehnsuchtspunkte bei denjenigen trifft, die ihre Verrücktheiten der Jugend abgelegt haben und ein etablierteres Leben führen, ist selbstredend …

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Firmenportrait: 4fusion – Technologiekompetenz trifft Prozessverständnis

Thomas Schmid, Gründer des in Bingen bei Sigmaringen ansässigen Unternehmens 4fusion, unterstützt kleine und mittelständische Zerspanungsbetriebe dabei, ihre Fertigung produktiver, digitaler und zukunftssicherer zu gestalten. Dabei verbindet er die Handelsvertretung ausgewählter Technologiepartner mit einem ganzheitlichen Blick auf die Fertigungsprozesse seiner Kunden.

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Firmenportrait: Flüss Werkzeugbau – Präzision, die Generationen verbindet

Wenn Lars Flüss im Auto sitzt, muss er nicht lange suchen, um Spuren seiner eigenen Arbeit zu finden: Zahlreiche Bauteile im Fahrzeuginnenraum sind mithilfe von Werkzeugen entstanden, die in seinem Betrieb gefertigt wurden. Für den geschäftsführenden Gesellschafter von Flüss Werkzeugbau ist das immer wieder ein besonderer Moment, gerade weil das Unternehmen in einem kleinen Stadtteil Wuppertals sitzt und trotzdem Zulieferer für die große Automobilindustrie ist.

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Firmenportrait: Hufschmied Zerspanungssysteme – Materialoptimierte Präzisionswerkzeuge

Wer bei Hufschmied Zerspanungssysteme aus Bobingen bei Augsburg ein Bearbeitungswerkzeug bestellt, bekommt meist mehr als das. Das zeigte sich auch beim Technologietag, mit dem das Unternehmen in diesem Jahr sein 35-jähriges Bestehen feierte. Zwischen Live-Vorführungen an Fräsmaschinen und Fachvorträgen von Partnern aus Luft- und Raumfahrt wurde deutlich, wie sehr sich der Werkzeughersteller über die Jahrzehnte zu einem gefragten Entwicklungspartner der Industrie gewandelt hat.

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Firmenportrait: Kurt Betz – Intelligente Fertigungslösungen mit Tradition und Zukunft

Was 1980 als Werkzeug- und Formenbau-Unternehmen begann, hat sich zu einem modernen Spezialisten für Sondermaschinenbau, Automatisierungs- und Prüftechnik sowie für hochwertige Fertigungslösungen entwickelt. Heute verbindet Kurt Betz traditionelles Handwerk mit modernster Technologie und unterstützt Kunden weltweit bei der Umsetzung komplexer Produktions- und Automatisierungsaufgaben. Mit rund 80 Mitarbeitern bietet das familiengeführte Unternehmen exakt auf die Anforderungen der Anwender zugeschnittene Lösungen. Dabei steht nicht die Maschine im Mittelpunkt, sondern die optimale Lösung für den jeweiligen Fertigungsprozess.

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Inhalt

Produkt und Design

  • Lieblingsstücke: Im Archiv des Deutschen Kunststoff-Museums

 

Innovation und Technik

  • Zerspanung und Automation zusammendenken
  • Roboter mit Ballgefühl
  • Zum Greifen nah – die eiserne Hand im CT-Scan
  • Der andere Werkzeugbau: Prüf- und Messlehren
  • Techniknews

 

Recht und Rahmen

  • Prokura und Handlungsvollmacht im Unternehmen
  • Drei Hebel für höhere Umsatzrenditen

 

Märkte und Chancen

  • TUM Venture Labs: Geburtshelfer für Start-ups
  • VDWF mit größtem Gemeinschaftsstand auf der Fakuma 2026

 

Freizeit und Kultur

  • Kann Werner die Welt retten? Im Gespräch mit Rötger Feldmann

 

Wissen und Wandel

  • Buchtipps von Johannes Ullrich
  • Doppelt hält besser: Stephan Klumpp und Stefan Klumpp

 

Verband und Netzwerk

  • Firmenvorstellungen
  • Neues aus Verband und Branche
  • Impressum, Bildnachweise
  • Editorial: Ralf Dürrwächter fordert Präsenz
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