«VDWF im Dialog» – Ausgabe 4/2025
Gierig nach Neuem
PDF herunterladen Gierig nach Neuem – das Erfolgsrezept von OM Werkzeugbau
Geschäftsführer Dennis Pieper kennt OM Werkzeugbau bereits aus Kindheitstagen, als das Unternehmen noch Melz Werkzeugbau hieß und er seinen Vater dorthin begleiten durfte, wenn dieser Werkzeuge abholte. Schon als kleiner Junge lief er in der Werkstatt herum und bekam von Firmengründer Melz jedes Mal ein Spielzeugauto geschenkt. Die Neugier, die ihn damals antrieb, ist ihm bis heute geblieben. Sie prägt nun ein Unternehmen, das mit rund 40 Mitarbeitenden jährlich etwa 150 Werkzeuge fertigt. Wer mit 28 Jahren einen etablierten Betrieb übernimmt, trägt früh Verantwortung. Doch für Dennis Pieper war das kein Sprung ins kalte Wasser, sondern nur der nächste logische Schritt.
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Mike Richter: Werkzeugbau und Design – Reibung schafft Innovation
Ich weiß, die Wünsche und Anforderungen von Designern stellen Werkzeugmacher immer wieder vor Herausforderungen. Während der Werkzeug- und Formenbau seit jeher den Fokus auf Präzision und technische Machbarkeit legt, hat die Gestaltung den Anwender im Blick und strebt nach Erlebnisqualität. Für den Werkzeugmacher geht es darum, dass das von ihm gefertigte Produktionsmittel funktioniert und die Herstellungsprozesse damit optimal laufen. Wo es Werkzeugmachern um eine fertigungsgerechte Konstruktion geht, verlangen Designer nach komplexen Geometrien und neuen Materialien. Man kann sich vieles ausdenken, es aber dann tatsächlich «in Form» zu bringen, bereitet immer wieder Kopfzerbrechen – gerade wenn neue Anforderungen an Haptik, Funktionsintegration und Individualisierung gestellt werden.
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«On Physical Grounds» – vom Werkzeug zum Kunstwerk
Dass Werkzeugmacher Künstler sind, die auf ein Hundertstel einer Haaresbreite genau Konturen in gehärteten Stahl einbringen, muss man niemandem aus der Branche erklären. Selten aber treffen Kunst und Werkzeugbau so direkt aufeinander wie nun in einer Ausstellung in Neuenkirchen, die ausgediente Werkzeuge in ein ganz neues Licht rückt.
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TemPor – optimierte Entlüftung von Spritzgusswerkzeugen
Mit dem Einsatz additiver Fertigungstechnologien wurde im Forschungsprojekt TemPor ein neuartiger poröser Werkzeugeinsatz entwickelt. Dieser ermöglicht eine effektive Entlüftung während des Spritzgießprozesses und lässt sich im eingebauten Zustand reinigen – ohne Werkzeugwechsel oder Produktionsunterbrechung.
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Inhalt
Produkt und Design
- Lieblingsstücke – im Archiv des Deutschen Kunststoff-Museums
Recht und Rahmen
- Einordnung generativer KI in der Werkzeugkonstruktion
- Pst! Geheimhaltungsvereinbarung
Innovation und Technik
- Der andere Werkzeugbau: Wellrippen für Wärmetauscher
- Optimierte Entlüftung mit porösen Spritzgusseinsätzen
- Starfix von Schänis: Werkzeugbau als Innovationsermöglicher
- Dennis Pieper ist gierig nach Neuem
- Im Großformat: Additive Fertigung von Druckgusswerkzeugen
Wissen und Wandel
- Auslosen statt Wählen? Demokratie anders gedacht
- Lesen fürs Tun: Buchtipps von Bärbel Kapfer
- Prof. Thomas Seul: Werkzeug und Maschine zusammen denken
- Typen im Verband: Hendrik Fischer und sein Verein packen an
Märkte und Chancen
- Messen und Veranstaltungen
- Gemeinsamer Spirit: Das ISTMA Europe Meeting in Berlin
- EIP in Aachen: VDWF-Mitglieder auf dem Treppchen ganz oben
- Brückenbauer der Kunststoffwelt: Escales-Preis 2025
Verband und Netzwerk
- Neues aus Verband und Branche
- VDWF unterwegs
- Editorial: Prof. Mike Richter und die Wichitgkeit guter Gestaltung
Freizeit und Kultur
- «On Physical Grounds» – vom Werkzeug zum Kunstwerk