«VDWF im Dialog» – Ausgabe 1/2026
Fräsen statt Polieren – wenn Kooperation zu glänzenden Ergebnissen führt
PDF herunterladen Horn – Fräsen statt Polieren: wenn Kooperation zu glänzenden Ergebnissen führt
Präzise Mechanik, durchdachte Programmzeilen und ein Diamantwerkzeug mit einer perfekten Schneidkante – diese Symbiose verschiedener Technologien ermöglicht hochglänzendes Fräsen. Bei der Herstellung einer Aluminium-Flaschenform zeigten DMG Mori, Open Mind und Horn in einer engen Kooperation einen effizienten Fräsprozess, der auf nachträgliche Polierarbeiten verzichtet. Die nahezu perfekte Oberfläche erreichten die Partner mit einer DMG Mori DMU 20 linear der 3. Generation, einem hochwertigen MKD-Werkzeug von Horn und einem speziellen CNC-Programm aus der hyperMill-Software.
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Torsten Kersting: Warum wir neue Produkte brauchen!
Nachdem es jahrelang stetig bergauf ging, erlebte die Automobilproduktion in Deutschland nach dem Höhepunkt 2017/18 einen abrupten Absturz. Das Produktionsvolumen ist seither um fast 30 Prozent gesunken. Früher haben wir hier «Weltautos» gebaut – Modelle, die auf allen Kontinenten den Nerv der Kunden trafen. Heute verhindern geopolitische Veränderungen und neue, aggressiv am Markt auftretende Mitbewerber, dass wir an diese Erfolge anknüpfen können. Ich bin überzeugt: Dieses Produktionsvolumen kommt nicht mehr zurück.
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Turbo Moka: Kaffee nach dem Turbinenprinzip
Jeder kennt sie, in Italien sowieso: die Mokkakanne, in Deutschland fälschlicherweise oft «Espressokanne» genannt und in Italien meist einfach «Bialetti» (nach dem Unternehmer Renato Bialetti, der die von seinem Vater erfundene Kanne nach dem Zweiten Weltkrieg berühmt machte). In fast hundert Jahren hat sie sich nicht verändert und funktioniert heute noch nach dem gleichen Prinzip. An diesem Grundprinzip will auch Matteo Frontini nichts ändern – dennoch hat der 35-jährige Mailänder seine eigene Version der Mokkakanne auf den Markt gebracht.
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Firmenportrait: Pragma – Spezialisten mit dem gewissen Pragmatismus
Seit 1990 steht Pragma in Zittau für Qualität, Verlässlichkeit und Innovationskraft. Als Nachfolger des VEB Funkwerk Zittau, bekannt für die «Ziphona»-Schallplattenspieler, verbindet das Unternehmen gewachsenes Know-how mit moderner Technologie und einer klaren, pragmatischen Haltung. Aus dem Zusammenspiel von Entwicklung und Engineering, Werkzeugbau sowie der Fertigung elektronischer Baugruppen und Systeme entstehen fertigungsgerechte, serienfähige Lösungen.
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Inhalt
Produkt und Design
- Lieblingsstücke: im Archiv des Deutschen Kunststoff-Museums
- Original versus Fälschung: Der Negativpreis «Plagiarius»
Recht und Rahmen
- Rechtssicherheit im Netz: die Impressumspflicht
- Ökosysteme im Werkzeugbau: Orchestrierung statt Outsourcing
Innovation und Technik
- Hochglanzbearbeitung: Fräsen statt Polieren
- SustainTool: Werkzeugbau grün denken
- ReBorn4Mobility: Wiederverwendung von Komponenten
- Schooltool Whistle – lernen mit Pfiff
- Techniknews
Wissen und Wandel
- Buchtipps von Stephan Berz
Märkte und Chancen
- Messen und Veranstaltungen
- Offener Brief des VDWF an die Politik: Hier beginnt Industrie!
- FDWF-Strategietage: Forschung mit Zugkraft
Freizeit und Kultur
- Turbo Moka: Kaffee nach dem Turbinenprinzip
Verband und Netzwerk
- Neues aus Verband und Branche
- Firmenvorstellung
- Förderpreis 2025: VDWF zeichnet Master-Absolventen aus
- VDWF unterwegs
- Termine, Impressum, Bildnachweise
- Editorial: Torsten Kersting und der Ruf nach neuen Produkten