Firmenportrait: voestalpine Additive Manufacturing – Konturnahe Kühlung für den Formenbau

Vom Dreimannteam zur 30-köpfigen Spezialeinheit: Das voestalpine Additive Manufacturing Center in Düsseldorf hat sich in wenigen Jahren von einer internen Entwicklungszelle innerhalb des voestalpine-Konzerns zu einem der führenden AM-Dienstleister für den Werkzeug- und Formenbau entwickelt. Der Fokus: maßgeschneiderte Temperier­lösungen auf Basis eigens entwickelter Werkzeugstähle – etwa Uddeholm Tyrax, ein hochpolierbarer, verschleiß- und korrosionsbeständiger Stahl mit exzellenter Zähigkeit, speziell für den 3D-Druck konzipiert.

Dabei versteht sich das Unternehmen nicht als bloßer 3D-Druck-Dienstleister, sondern als Systempartner mit echter Werkzeugmacher-DNA. «Wir betrachten die gesamte Kette – von der Werkstoffentwicklung über die Konstruktion und Simulation bis zur Nachbearbeitung und Politur», erklärt Johannes Bruckwilder, Produktmanager für Additive Fertigung und Produktentwicklung bei voestalpine. Möglich wird das durch jahrzehntelange Expertise der Mitar­beiter, kombiniert mit modernster Anlagentechnik und einem tiefgreifenden Verständnis für die Anforderungen der Anwender, beispielsweise im Kunststoffspritzguss.


Nah am Markt, offen für Ideen

Kundennähe und Innovationsfreude prägen die Philosophie des Unternehmens. So fließen regelmäßig Impulse aus der Praxis in die Weiterentwicklung der Prozesse, etwa zur Optimierung von Kühlkanalgeometrien oder zur Integration von Sensorik und Entlüftungsstrukturen direkt ins Werkzeug. Ein weiterer Vorteil: Als Teil des voest­alpine-Konzerns, zu dem auch Uddeholm und Böhler gehören, können die Düsseldorfer Spezialisten in Additiver Fertigung auf ein globales Netzwerk zurückgreifen – Kunden in Europa werden lokal beliefert, internationale Partner weltweit unterstützt.

Die Additive Fertigung hat das Potenzial, sich im europäischen Werkzeug- und Formenbau als Standardtechnologie zu etablieren – davon ist man bei voestalpine überzeugt. Und mit einem klaren Fokus auf Qualität und Prozessverständnis will das Hightech-Unternehmen diesen Wandel aktiv mitgestalten. |


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