Firmenportrait: STS Systemtechnik Schänis – Von der Schlossfabrik zum Kompetenzcenter

Seit ihrer Gründung 1924 steht STS Systemtechnik Schänis für Qualität, Verlässlichkeit und Entwicklungskraft. Was einst als Schlossfabrik begann, ist heute ein moderner Anbieter von Lösungen in den Bereichen Befestigungs-, Schließ- und Stanztechnik – mit konsequenter Ausrichtung auf Nachhaltigkeit.

Die Geschichte des Unternehmens ist geprägt von wohlüberlegten Weichenstellungen. Bereits 1936 sicherte sich die damalige Schlossfabrik Schänis erste Patente auf ein Drehstangenschloss. In den 60er-Jahren folgten Erweiterungen im Bereich Metallwaren, 1965 mit der Befestigungstechnik ein zweites starkes Standbein. 2005 kam die Stanztechnik hinzu – heute beliefert Schänis damit unterschiedlichste Branchen.

Von Beginn an bekennt sich das Unternehmen zu seinen Schweizer Wurzeln und zur Region. Ob beim Aufbau des eigenen Werkzeugbaus oder beim Umzug innerhalb der Gemeinde an den heutigen Standort: Nicht nur in seinem Firmennamen blieb STS Systemtechnik Schänis dem Ort stets treu – seit 1999 ist das gesamte Unternehmen dort unter einem Dach vereint.


Ökologisches Bewusstsein, kurze Wege, lange Geschäftsbeziehungen

Nicht nur Produkte und Prozesse, auch das Umweltbewusstsein hat sich stetig weiterentwickelt. Heute setzt Schänis auf eine rundum nachhaltige Fertigung. Seit 2013 arbeitet das Unternehmen mit der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) zusammen und konnte den Energieverbrauch seither um fast 400 000 kWh senken. «Nachhaltigkeit ist für uns kein Trend, sondern eine Haltung, die wir in jedem Fertigungsschritt leben. Unsere Kunden sollen sicher sein, dass wir nachhaltig sind und am Werkplatz Schweiz festhalten», betont Geschäftsführer Pascal Stalder. Die Umstellung auf LED-Beleuchtung im gesamten Firmengebäude mit einer Einsparung von rund 20 Prozent des Stromverbrauchs unterstreicht diese Aussage. Seit September 2024 wird in drei Etappen eine Photovoltaikanlage installiert – der CO₂-Ausstoß sinkt dadurch jährlich um über 57 t. Der verwendete Strom stammt zu 100 Prozent aus Solar- und Wasserkraft.

Nachhaltigkeit zeigt sich bei Schänis auch in der Beschaffung: 372 der 425 Lieferanten stammen aus der Schweiz. Kurze Transportwege und enge Partnerschaften mit regionalen Anbietern senken den ökologischen Fußabdruck und stärken zugleich die heimische Wirtschaft. «Ja, wir sind stolz auf unsere 100-jährige Geschichte. Aber wir denken in Lösungen von morgen. Der Standort Schänis bleibt dabei unser Herz–stück: Hier verbinden wir Tradition mit Technologie», so Pascal Stalder. Die Innovationskraft des Unternehmens ist längst international gefragt. Die Kunden schätzen die hohe Fertigungstiefe, Präzision, Liefertreue – und die Fähigkeit, auch individuelle Lösungen effizient umzusetzen. Bei der Automatisierung setzt STS auf modernste Technik inklusive Robotik.


Technik ist gut. Menschen sind besser.

Trotz aller Technik: Der wichtigste Erfolgsfaktor bleiben die Menschen hinter den Lösungen. Die Belegschaft – ein Großteil davon aus der Region – trägt nicht nur das Wissen, sondern auch den Unternehmergeist weiter. «Technik und Maschinen sind wichtig. Doch es sind unsere Mitarbeitenden, die aus Ideen Produkte machen. Ihr Know-how und Engagement tragen Schänis seit Generationen», erklärt Pascal Stalder stolz. Unter anderem mit einer eigenen Personalfürsorgestiftung – bereits 1955 gegründet – und dem beliebten Lernendenaustausch mit dem deutschen Mutterhaus lebt das Unternehmen soziale Verantwortung ganz selbstverständlich. Ob in Türen, in Bauanwendungen oder im Inneren von Maschinen: Produkte von Schänis sind meist unsichtbar, aber essenziell. Sie geben Halt, sorgen für Sicherheit und verbinden. Ganz wie das Unternehmen selbst: Schänis ist ein starker, zuverlässiger Partner der metallverarbeitenden Industrie. Seit über 100 Jahren. |


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