Firmenportrait: Spies Formen- und Werkzeugbau – Werkzeuge ein Leben lang begleiten

Im Jahr 1964 gründeten Klaus und Theresia Spies ihre Firma als Formen- und Werkzeugbau-Betrieb und legten damit den Grundstein einer Erfolgsgeschichte. Seit dem Jahr 2000 wird der Werkzeug­bau in der ersten Nachfolgegeneration unter der Leitung von Christof Spies geführt. Neben dem Werkzeug­bau eta­blierte sich die Fertigung von Verpackungen zu einem weiteren Schwerpunkt des Unternehmens, sodass die beiden Geschäftsbereiche inzwischen unter dem Namen Spies Packaging vereint sind.

Heute werden bei Spies auf einer Fläche von etwa 2200 m² mit dem Fachwissen von 35 Mitarbeitenden und mit Hilfe eines modernen Maschinenparks täglich Werkzeuge für höchste Qualitätsansprüche gefertigt. Dabei legt Spies großen Wert auf die Ausbildung und Qualifikation der Belegschaft und engagiert sich im Bereich der Fachkräfteausbildung.


Durchdachte Werkzeugentwicklung

Spies mag es ganzheitlich! Ob als Anbieter für leistungsfähige Komplettwerkzeuge, für Werkzeugkomponenten, für die Erstellung von Maschinenbauteilen im Bereich der Automatisierungstechnik und Robotik, als Lohnfertiger oder Dienstleister – seit mehr als 55 Jahren erhalten die Kunden alles aus einer Hand. Der große Maschinenpark bietet vielfältige moderne Fertigungstechnologien und -techniken, teils mit vollautomatisierten 3- und 5-Achs-Bearbeitungszentren wie auch mit Maschinen zum Senkerodieren oder Flachschleifen.

Das Leistungsspektrum erstreckt sich von der Idee über das Prototyping und die Kon­struktion bis hin zur Erprobung und Pflege sowie zum Einsatz des Werkzeugs in der Serienfertigung. Dank des direkten Anschlusses an das Unternehmen Spies Kunststoffe ist es möglich, die gefertigten Werkzeuge entlang des gesamten Lebenszyklus zu begleiten und während des Einsatzes zu beobachten, zu optimieren und aus der täglichen Praxis zu lernen. Denn Präzision beginnt bei Spies bereits in der Entwicklung eines Werkzeugs und wird im weiteren Prozess durch eine klimatisierte Fertigung, hochpräzise Nullpunktspannsysteme und Bearbeitungszentren sowie Möglichkeiten zur Laservermessung der Werkzeuge und Inline-Messung der Werkstücke gewährleistet.


Von der Idee zum Werkzeug

Auf Basis der individuellen Kundenbedürfnisse entstehen im Dialog mit einem Expertenteam Ideen für Artikel, die allen Ansprüchen gerecht werden sollen. In der Entwicklungsphase wird mit modernsten Technologien wie 3D-Scans, 3D-Druckmustern und fotorealistischen Renderings gearbeitet. Durch den Einsatz von FEM-Simulationen werden teure und zeit­intensive Korrekturschleifen auf ein Minimum reduziert. Hier arbeitet Spies mit Strukturanalysen, um die Stabilität und die Eigenschaften der Endprodukte vorab zu ermitteln. Der Herstellungsprozess wird durch umfangreiche Moldflow-Analysen abgesichert – die Basis für die seriennahe Entwicklung und den Bau von Pilotwerkzeugen. Mit den damit hergestellten Mustern werden umfangreiche Tests durchgeführt und finale Optimierungen umgesetzt. Hier setzen die Spe­ zialisten aus Melle auf ein durchgängiges Änderungsmanagement.

Spies möchte seinen Kunden dabei einen optimalen Projektablauf bieten: Risiken werden im Vorfeld minimiert, die Prozessschritte wiederum so kurz, präzise und effizient wie möglich ausgeführt. Damit verbunden sind Wirtschaftlichkeit, eine hohe Flexibilität und schnelle Lieferzeiten. Dies ermöglicht es, in kurzer Zeit ein Serienwerkzeug umzusetzen, das beim Kunden sofort in Betrieb genommen werden kann.

Im Rahmen der Qualitätssicherung setzt Spies ebenso umfangreiche Messeinrichtungen und -verfahren ein: Jeder Vorgang wird genauestens geprüft und dokumentiert. Nach der Montage des Werkzeugs erfolgt die Nullserie für die finale Abnahme. Die Serienproduktion kann beginnen: vollautomatisiert, abgesichert und zuverlässig. Und dann? Natürlich steht Spies seinen Kunden auch nach der Auslieferung des Werkzeugs zur Seite und ist zuverlässiger Dienstleister, wenn es um Instandhaltung, Reparatur oder Pflege geht. |


Firmenportrait als PDF herunterladen

zurück zum Magazin