«Think global, source local!»
Mit seiner Kampagne «Think global, source local!» macht der VDWF seit 2025 auf die zentrale Bedeutung der Werkzeug- und Formenbau-Branche für die industrielle Wertschöpfung aufmerksam. Ziel der Kampagne ist es, das Bewusstsein und die Wertschätzung für den Werkzeug- und Formenbau als Fundament unseres Wohlstands zu stärken. Gute Gründe dafür, Werkzeuge lokal zu beziehen, gibt es zahlreiche. Sie reichen von der räumlichen und kulturellen Nähe über die Liefergeschwindigkeit bis hin zur Nachhaltigkeit.
Unter dem Slogan «Ohne Werkzeugbau kein Produkt – think global, source local!» wurde im März zunächst an insgesamt 40 Standorten in Deutschland großflächig das Motiv der Herstellung eines Kunststoff-Hockers im Spritzgussverfahren plakatiert.
Anfang Mai folgte die zweite Welle der Kampagne. Parallel zur Moulding Expo wurden 14 digitale Banner im Raum Stuttgart bespielt, mit dem Ziel, Sichtbarkeit für die Branche genau dort zu schaffen, wo Fachpublikum und Akteure aus der Industrie zusammentreffen.
Zur 72. Mitgliederversammlung der AIF – Allianz für Industrie und Forschung adaptierte der VDWF seine Kampagne für ein forschungsnahes Publikum. Anfang Juli wurden Plakate und animierte City-Displays entlang der Verkehrswege zum Veranstaltungsort geschaltet. Mit dem neuen Slogan «Ohne Industrie und Forschung kein Werkzeugbau – ohne Werkzeugbau kein Produkt» rückte der Verband die Relevanz mittelstandsorientierter Forschung ins öffentliche Bewusstsein.
Im Oktober erreichte die Kampagne die nächste Stufe: mit Rollouts im Umfeld der Fachmessen K in Düsseldorf und der Blechexpo in Stuttgart. Ergänzend zu den klassischen Messeplatzierungen wurden die Motive gezielt an Industrie- und Kundenstandorten ausgerollt. Die visuelle Erscheinung blieb dabei erhalten und wurde konsequent weitergeführt: Zur Blechexpo wurde etwa die Fertigung eines Traktor-Kotflügels in einem Umformwerkzeug gezeigt.
In allen Phasen der Kampagne sind Werkzeugmacher, ihre Zulieferer und auch Kunden aufgerufen, sich selbst vor dem Kampagnenmotiv zu fotografieren und ihre Selfies, Gruppenfotos und Schnappschüsse in den sozialen Netzwerken zu teilen. Dieser Aufforderung wurde bereits zahlreich nachgekommen, sodass es auf LinkedIn, Facebook und Co. zeitweise von «source local»-Bildern nur so wimmelte.
Und das ist noch nicht das Ende: Weitere Maßnahmen sind bereits in Planung – angestoßen durch Impulse aus den Mitgliedsunternehmen des Verbands und getragen von den Menschen, die die Werkzeug- und Formenbau-Branche lebendig halten. Ziel ist es, künftig verstärkt auch die Politik auf europäischer, nationaler und kommunaler Ebene anzusprechen und dort Sichtbarkeit zu schaffen.
So bleibt die Kampagne präsent, baut auf erzielten Erfolgen auf und zeigt weiterhin klar und sichtbar: «Ohne Werkzeugbau kein Produkt – think global, source local!»
Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie auf der Seite «12 gute Gründe».
Wer das Plakatmotiv selbst für Social Media, Website oder E-Mail verwenden möchte, findet auf der Seite «Downloads» JPG- und PDF-Dateien in verschiedenen Formaten.